GEPLANTE PROJEKTE

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Kinder vor der Schule

Dolpo Tulkus Klöster und Einflussbereiche liegen im Dho Tarap-Tal und im „Inneren Dolpo“ um Namgung und Saldang. Er sieht sich einer ganzen Reihe von Aufgaben gegenüber, zu deren Bewältigung er dringend Unterstützung benötigt.

Jeder, der am Erhalt der buddhistischen Kultur durch Sicherstellung der wichtigsten grundlegenden Lebensbedingungen in diesem entlegenen Land interessiert ist, wird hier aufgefordert, seinen wenn auch noch so kleinen Beitrag zu leisten.

Wir haben im Dolpo einen noch unberührten Schatz der Menschheitsentwicklung vorgefunden, den zu erhalten eine lohnende Aufgabe ist.



Dolpo Tulkus größter Wunsch ist, moderne Bildung und Technik mit traditioneller Kultur nachhaltig zu verbinden.

Er möchte mit folgenden Projekten beginnen:

  • Dolpo-Zentrum: Tulku hat Anfang 2009 Land in der Nähe von Kathmandu gekauft und will hier ein Dolpo-Zentrum errichten, da viele Dolpopas wegen des harten Winters vorübergehend nach Kathmandu kommen. Der Ort bietet sich an, zu einer Begegnungsstelle zu werden, in der Aktivitäten für die Region geplant werden können, die dann nach der Rückkehr umgesetzt werden. Tulku plant, hier medizinische Versorgung sowie Fortbildungen anzubieten. Es soll eine Schule errichtet werden, die sowohl buddhistisches als auch modernes Wissen vermittelt. Später möchte Tulku hier Wohnmöglichkeiten für alte Menschen schaffen, damit sie im Alter nicht mehr den harschen Elementen der Berge ausgeliefert sind.
  • Medizinische Grundversorgung: Die medizinische Versorgung und die Hygienebedingungen sind derzeit katastrophal. Die Kindersterblichkeit liegt bei 50%. Viele junge Frauen sterben an Komplikationen während der Entbindung. Andere werden schwer krank und sterben, da sie keinerlei Zugang zu medizinischer Versorgung haben oder nicht operiert werden können.
  • Wasserleitungen: Tulku plant als einen der wichtigsten ersten Schritte für die Siedlungen im Dolpo Wasserleitungen zu bauen. Die hygienischen Bedingungen könnten dadurch grundlegend verbessert werden.
  • Bildung: Das Bildungsniveau der Dolpopas ist sehr niedrig. Die Region hat deshalb große Schwierigkeiten, ihre Probleme aus eigener Kraft zu lösen. Schulabgängern möchte Tulku eine weiterführende Ausbildung ermöglichen, um sich dann in den Dienst der Region Dolpo stellen zu können.
  • Strassen: Derzeit werden Waren von Kathmandu nach Juphal geflogen und von dort mit Muli- und Yak-Karawanen in das „Innere Dolpo“ weiter transportiert. Es werden bis zu 50 Träger gebraucht, um die gleiche Menge Waren zu transportieren, die ein Lastwagen bewältigen kann. Die Träger müssen versorgt und bezahlt werden. Die Waren sind dadurch um ein vielfaches teurer als in Kathmandu und für die einheimische Bevölkerung nahezu unerschwinglich.
  • Elektrizität: Strom gibt es praktisch nicht. Wenige kleine Solarzellen ermöglichen eine dürftige Beleuchtung in den Häusern. Alle Tätigkeiten müssen manuell verrichtet werden und sind somit sehr arbeitsintensiv. Die Kinder sind in diese Arbeiten selbstverständlich mit eingebunden. Für Schulbesuche steht kaum Zeit zur Verfügung.
  • Kulturschätze: Dringend nötig ist die Restaurierung von Klöstern und spirituellen Objekten, um die reichhaltige buddhistische und vorbuddhistische Kultur des Dolpo zu erhalten.