GEFÖRDERTE PROJEKTE

Dolpo Tulkus Klöster und Einflussbereiche liegen im Dho Tarap-Tal und im „Inneren Dolpo“ um Namgung und Saldang. Er sieht sich einer ganzen Reihe von Aufgaben gegenüber, zu deren Bewältigung er dringend Unterstützung benötigt.

Jeder, der am Erhalt der buddhistischen Kultur durch Sicherstellung der wichtigsten grundlegenden Lebensbedingungen in diesem entlegenen Land interessiert ist, wird hier aufgefordert, seinen wenn auch noch so kleinen Beitrag zu leisten.

Wir haben im Dolpo einen noch unberührten Schatz der Menschheitsentwicklung vorgefunden, den zu erhalten eine lohnende Aufgabe ist.


Krankenstation in Dho Tarap

Bild vergrößern

Krankenstation

Im März überwies die Dolpo Hilfe 4000 € für die laufenden Kosten der Krankenstation in Dho Tarap wo die 400 Menschen des Tals mit traditionell tibetischer Medizin versorgt werden. Daüber hinaus engagieren sich die dortigen Ärzte für den Erhalt ihrer medizinischen Tradition, bilden junge Ärzte aus und bauen Heilkräuter an.



Winterschulen in Saldang und Komang

Bild vergrößern

Schule im Winter

Die Dolpo Hilfe unterstützt die Winterschulen in den Orten Saldang und Komang, wo die Schüler Unterricht in den Fächern Tibetisch, Buddhismus und Himalaya Kultur zu bekommen. Der reguläre Unterricht nach dem nepalesischen Lehrplan, der im Sommer abgehalten wird, sieht diesen Stoff nicht vor, aber Dolpo Tulku und die Einwohner Dolpos halten es für wichtig die Kinder mit ihrer Kultur vertraut zu machen. Dies ist wichtig um die traditionelle Lebensweise der Dolpopa zu erhalten. Dolpo Tulku plant Winterschulen in ganz Dolpo auszuweiten, damit sich die Bildung erhöht und die Sprache sowohl als auch das Kulturerbe gestärkt werden.



Hebammenausbildung für Frauen

Hebammen-Training im November 2010

Die Mütter- und Kindersterblichkeit ist im Dolpo sehr hoch – fast 50% der Babies werden tot geboren oder sterben kurz nach der Geburt. Die Gründe dafür sind, dass die Mädchen häufig zu jung schwanger werden; zu wenig Zeit zwischen den Geburten haben, um sich zu erholen; es keine ausgebildeten Helfer gibt, die bei Komplikationen eingreifen können; unhygiensiche Zustände am Geburtsort etc. Um den ersten Dolpo Krankenschwestern mehr Wissen über Geburten zu vermitteln kamen eine Hebamme und eine Gynäkologin aus Deutschland, um ein Training mit ihnen abzuhalten. Für die Öffentlichkeit hielten sie Vorträge über Hygiene, Geburtenkontrolle und sexuell üübertragbare Krankheiten.


Einrichtung einer Behandlungsstation mit westlicher Medizin in Phuksumdo in 2011
Die ersten drei Dolpo Krankenschwestern werden im Frühling 2011 in ihre Heimat zurückkehren. Eine davon wird eine Behandlungsstation in Phuksumdo mit Hilfe der DTCF und der Dolpo Hilfe aufbauen. Die Dolpo Hilfe sponsort die Medikamente und Ausstattung der Station mit knapp 3000 Euro. Die Station wird die 600 Einwohner der umliegenden Dörfer versorgen mit besonderem Augenmerk auf Schwangerschaften, Geburten und dem postnatalen Zeitraum, um Mutter- und Säuglingssterblichkeit zu senken.


Krankenschwester und Hebammenausbildung für Frauen aus dem Dolpo